Rudern in der Stuttgarter Rudergesellschaft
   
 
   
   
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3.8.2005: "Mit-mach-Bugfrau" Nina zur WM-Vorbereitung in St. Moritz

Unser "Gold-Mädchen", oder sagt man Goldschatz, Nina Wengert, "darf" nicht zur U-23 WM nach Amsterdam, weil sie sich zur Zeit in St. Moritz mit dem Frauenachter im Höhentrainingslager für die "richtige" Weltmeisterschaft in Gifu (Japan) vom 28. August bis 4. September vorbereitet. Die zweifache deutsche U-23 Meisterin darf sich große Hoffnungen machen, in Japan dann auch tatsächlich zum Einsatz zu kommen. Wie immer können wir nur zuhause sitzen, Daumen drücken und hoffen, daß Nina die Vorbereitung ohne Verletzung und Krankheit übersteht. 

weitere Infos: frauenachter.de

 

23./24.7.2005: Landesmeisterschaften in Mannheim
2xGold, 3xSilber, 5x Bronze für die Stuttgarter RG

Auch ohne den verletzten C-Junior Jens Eisele und die schulisch verhinderten A-Junioren Mathias Mages und Paul Neumann gab es reichlich "Lametta" für unsere Starter bei den Landesmeisterschaften in Mannheim. Ein besonderes Highlight war der Gewinn der Bronzemedaille im Männer-Achter (Schnabel/ Weiler/ Schweickardt/ Hustoles/ Löffler/ Kachel/ Vit/ Stf. Katja Lober)  An Bord dieses Männer-Achters am Sonntag waren auch die frischgebackenen Landesmeister im Leichtgewichts-Zweier o. Steuermann Mathias Kachel und Philipp Merkt (Bild), die sich neben diesem Titel auch noch zusammen mit Christian Löffler und Thorsten Schnabel die Bronzemedaille im Männer-Doppelvierer sicherten. Christian Löffler erruderte außerdem im Männer-Einer ebenfalls die Bronzemedaille. Noch einmal Bronze gab es im "leichten" Männer-Doppelzweier für Claudio Vit und Mathias Kachel und für Josefa Dengler im Juniorinnen-Einer der 16 Jährigen. Zusammen mit Anke Schläger holte sie im Juniorinnen Doppelzweier die Vizemeisterschaft mit einer Bugspitze Rückstand auf das siegreiche Boot aus Mannheim. Bei den Jüngsten gab es ebenfalls eine Vizemeisterschaft zu feiern. Youssef Idhkafif und Max Merwarth holten sich im Doppelzweier der 12/13 Jährigen die Silbermedaille. Aber auch die älteren Semester durften die Medaillen aus der Hand des Landesvorsitzenden Bernd Kuhn entgegennehmen. Im Master-C-Achter (Schnabel/ Weiler/ Mages/ Knauer/ Jacob/ Weber/ Stauch/ Wöhrle/ Stf. Lober) gab es ein Silbermedaille und im Master-C-Zweier durch Roland Mages und Steffen Jacob einen ersten Platz. 

Ergebnisse  
Bild Josefa/Anke  
weitere Bilder

 

9./10.7.2005: Frauenachter mit Nina Wengert holt Bronze auf dem Rotsee

Marcel Hacker hätte sie gerne gehabt, Nina hat sie: eine Medaille auf dem Rotsee, auch Göttersee genannt. Hinter Rumänien und den Niederlanden landete der deutsche Frauenachter auf Rang drei.

weitere Infos

 

+++ Nina Wengert startet am Wochenende in Luzern im Nationalachter. Daumen drücken!! ++++

weitere Infos

 

6.7.2005: Eiserner Eisele: Jens Eisele ruderte mit gebrochener Hand

Am Dienstag vor dem Bundeswettbewerb in Berlin hatte er sich die Hand "verstaucht". Zum Arzt gehen wollte er lieber nicht, um sich den Start in Berlin nicht vom Arzt verderben zu lassen. Nach dem Bundeswettbewerb diagnostizierte der inzwischen konsultierte Arzt zweifelsfrei: Es war keine Verstauchung. Die Hand war angebrochen. Jens trägt nun einen Gips und fällt für die Baden-Württembergischen Meisterschaften in drei Wochen aus. Sehr zum Leidwesen seines Zweierpartners Simon Tabarelli, dem nur noch der Einer bleibt, denn auch ein Vierer ist ohne Jens nicht machbar. Gute Besserung Jens!

 

1.-3.7.2005: Bundeswettbewerb 13/14Jährige in Berlin - Freitag pfui/ Sonntag hui! 

Mit zwei Booten, darunter erstmals mit einem Vierer, ist die Stuttgarter RG für die Ruderjugend Baden-Württemberg in Berlin am Start gewesen. Für die beiden C-Junioren-Trainerinnen Claudia Meier und Katja Lober war die größte nationale Nachwuchsveranstaltung der Ruderjugend ein Wechselbad der Gefühle. Auf der 3000m Langstrecke am Freitag lief bei den Stuttgarter Booten wenig zusammen. Selbst der erfahrene Doppelzweier und Achte des Vorjahres mit Simon Tabarelli und Jens Eisele (Bild links) blieb mit einem 11 Platz etwas unter den Erwartungen und qualifizierte sich gerade noch so für den B-Lauf der 14 jährigen Doppelzweier der Bundesregatta über 1000m am Sonntag. Noch schlimmer erwischte es den Vierer der 13Jährigen. Samuel Benner, Max Merwarth, Youssef Idhkafif, Philipp Roth und Steuerfrau Chiara Krafft kamen mit dem welligen Kurs auf der Olympiastrecke in Berlin-Grünau überhaupt nicht zurecht. Sie verloren selbst auf das zweite Baden-Württembergische Boot erheblich Zeit, obwohl sie dieses bei der Qualifikation in Breisach noch sicher im Griff hatten. Ein paar klare Worte von Claudia Meier und Katja Lober scheinen Wunder gewirkt zu haben. Am Sonntag präsentierten sich beide Boote der Stuttgarter RG in Bestform. Tabarelli/ Eisele gewannen überlegen den B-Lauf und wurden somit Gesamtsiebte, und auch der Doppelvierer gewann mit großem Abstand seinen C-Lauf. Besonders ärgerlich dürfte im Nachhinein gewesen sein, daß der zweite Vierer aus Baden-Württemberg, der es aufgrund des Langstreckenergebnisses in den A-Lauf geschafft hatte, langsamer war als der RG-Vierer. Letztendlich dürften Claudia Meier und Katja Lober aber zufrieden gewesen sein mit ihren Schützlingen, denn die Moral hat gestimmt - wie die Ergebnisse des Sonntags zeigten. Ergebnisse

Vierer bei der Siegerehrung

Zweier bei der Siegerehrung

 

23.-26.6.2005: U23- und Jugendmeisterschaften Duisburg

U-23-Meisterschaft:
Nina macht ihr Ding! Doppelerfolg für Nina Wengert auf der Wedau Regattabahn in Duisburg. Sie gewinnt mit Marlene Sinnig aus Rostock überlegen den ungesteuerten Zweier und den ungesteuerten Vierer. 

Jugendmeisterschaft:
 Der BaWü-Vierer mit Josefa Dengler und Anke Schläger scheidet im Halbfinale aus und belegt im kleinen Finale Platz fünf. Die Startnummer 13 hat den Mädchen kein Glück gebracht. Im Halbfinale herrschten ungleiche Windbedingungen. Zusätzlich zu der ungünstigen Halbfinal-Auslosung kam es zu den im Vorfeld befürchteten Duisburger Windverhältnissen, bei denen die hohen Startbahnen im Windschatten liegen bzw. die Bahnen eins und zwei extrem im Wind liegen. Sowohl im Halbfinale als auch im kleinen Finale hatte unser BaWü-Vierer die Startbahn eins. 

Ergebnisse

Bild Doppelvierer
 

+++ Aktuell: Jugendmeisterschaft in Duisburg +++

Hoffnungsläufe: Philipp draußen / Vierer weiter

Im leichten Männer-Einer konnte sich Philipp Merkt gegen den Ex-Stuttgarter Valentin Schätzlein und einen Ruderer aus Osnabrück trotz eines beherzten Rennens nicht durchsetzen. Immerhin hat er gegen zwei Finalisten den Kürzeren gezogen, denn Valentin und der Osnabrücker konnten sich auch im Halbfinale durchsetzen.

Beim Mädchenvierer läuft es weiter nicht optimal. Nur mit einer halben Sekunde Vorsprung konnten sie sich als Drittplatzierte des Hoffnungslaufs ins Halbfinale retten. Die Chancen auf die ersehnte Finalteilnahme kann man nach den Vorentscheidungen als sehr gering einschätzen. 
Das Halbfinale findet am morgigen Samstag um 18.00 statt.

Ergebnisse
 

23.6.2005 Jugendmeisterschaft in Duisburg

Beide Stuttgarter Boote müssen in den Hoffnungslauf.

Juniorinnen-Doppelvierer muss nach Platz 3 im Vorlauf am morgigen Freitag mindestens Platz 3 erreichen für den Einzug ins Halbfinale (neuntschnellste Zeit von 18 Booten).

Philipp Merkt fährt gegen Valentin Schätzlein um den Einzug ins Halbfinale

 

+++ Jugendmeisterschaft und U-23 Meisterschaft ab Donnerstag++++

Am Donnerstag den 23. Juni beginnen in Duisburg die Deutschen U-23 Meisterschaften und die Deutsche Jugendmeisterschaft. Von der Stuttgarter RG starten bei den U-23 Meisterschaften Nina Wengert im Zweier-ohne ohne und  Vierer-ohne und Philipp Merkt im Leichtgewichts-Männer-Einer. Bei den Jugendmeisterschaften gehen Anke Schläger und Josefa Dengler (das Knie scheint zu halten) für die Rennrudergemeinschaft Baden-Württemberg im gesteuerten Juniorinnen-Doppelvierer der 15/16 Jährigen an den Start. Medaillenkandidatin Nummer eins ist natürlich Nina Wengert. Der Doppelvierer hofft auf ein Erreichen des Finallaufes und Philipp Merkt möchte in seinem ersten Männerjahr möglichst bis ins Halbfinale vorstoßen. Die Endläufe sind am Samstag (U-23) bzw. Sonntag (Jugendmeisterschaften)  Meldeergebnis

 

++ Josefa Dengler verletzt - Start bei Jugendmeisterschaft in Gefahr++

Großes Malheur für Josefa Dengler bei der Heimreise vom letzten Vorbereitungswochenende für die Jugendmeisterschaften in Breisach. Der gesteuerte Juniorinnen-Vierer der Rennrudergemeinschaft Baden-Württemberg, mit unseren beiden Juniorinnen B Josefa Dengler und Anke Schläger, bereitete sich unter idealen Bedingungen in Breisach für die am kommenden Donnerstag in Duisburg beginnenden Jugendmeisterschaften vor. Auf der Heimreise mit der Bahn kam es zu einem "Rendezvous" von Josefa und dem Handgepäckwagen, in dessen Folge Josefa mit den Knien auf dem Boden aufschlug. Momentan kann sie ihr Knie nicht beugen. Aber: die Hoffnung stirbt zuletzt, und wir drücken ihr die Daumen, daß sie bis Donnerstag wieder mobil wird. 

 

+++ Weltcup München am Wochenende: Platz 5 für Frauenachter+++

Bis 1000m war die Welt noch in Ordnung. Der deutsche Frauenachter mit Nina Wengert  mischte bis 1000m kräftig mit. Alle Frauenachter, bis auf das weißrussische Team, lagen noch dicht beieinander. Doch dann trennte sich die Spreu vom Weizen - und am Ende fehlten etwas mehr als 11 Sekunden auf die siegreichen Australierinnen. Die beiden deutschen Zweier-ohne Mannschaften, die beim Weltcup aus dem Achter in den Zweier gesetzt wurden, scheinen unentbehrlich, um im Achter an den Medaillen schnuppern zu können. Ergebnisse

 

18./19.6.2005: Christian Löffler ist Deutscher Hochschulmeister im Einer 

Christian Löfflers Serie hält auch dieses Wochenende in Ingolstadt - Er wird Deutscher Hochschulmeister und ist in diesem Jahr im Einer noch ungeschlagen. Christian wird außerdem Vizemeister im Doppelzweier! Klasse Rennen auch von Matthias Kachel und Claudio Vit! Sie schrammen nur mit ein paar Zehntel an einer Medaille vorbei: Platz vier im Leichtgewichts-Doppelzweier. Matthias Kachel schafft es außerdem im Leichtgewichts-Einer ins Finale und erreicht dort einen fünften Platz. Homepage Veranstalter

Bild Siegerehrung Christian Löffler

 

11./12.6.2005: Nominierung Bundeswettbewerb in Breisach - 
Claudias Buben fahren nach Berlin!

C-Junioren-Trainerin Claudia Meier hatte es gehofft, aber nicht unbedingt erwartet. Sie brachte ihre zwei Mannschaften, mit denen sie zur Nominierungsregatta in Breisach angetreten war, nach Berlin. Der Doppelvierer der 13 Jährigen mit Max Merwarth, Youssef Idhkafif, Carl-Philipp Roth, Samuel Benner und Steuergirl Chiara Krafft legte schon am Samstag auf der 3km-Langstrecke ein beherztes Rennen hin und konnte trotz Schwierigkeiten an der Wendeboje das Team vom Bodensee aus Radolfzell um 10 Sekunden hinter sich lassen. Auf der Kurzstrecke über 1000m ließen sie dann nichts mehr anbrennen, setzen die Vorgaben von Claudia Meier genau um und kamen mit komfortablem Vorsprung ins Ziel. Als zweites Boot kämpften die letztjährigen Achten auf dem Bundeswettbewerb, Simon Tabarelli und Jens Eisele, um eine weitere Teilnahme am wichtigsten nationalen Wettkampf für Nachwuchsruderer bis 14 Jahre. In der Klasse der 14 jährigen Doppelzweier-Teams hatten sie es ebenfalls mit Konkurrenz vom Bodensee zu tun. Während sie das nächstplazierte Team aus Heidelberg klar auf Distanz halten konnten, bissen sie sich an den Konstanzern sowohl bei den 3 Kilometern als auch auf der Kurzstrecke die Zähne aus. Vier Sekunden fehlten auf der Langstrecke und knapp drei Sekunden auf der 1000m-Distanz. Aber auch der zweite Platz berechtigt für die Teilnahme am Bundeswettbewerb und nach den vielen krankheitsbedingten Trainingsausfällen ist dieser Mannschaft durchaus noch eine Steigerung zuzutrauen. Ein schönes Rennen fuhr auch Nico Livolsi (siehe Bild oben) bei den 12-jährigen Einer-Ruderern. Hier ging es zwar nicht um eine Nominierung, da erst die 13 und 14jährigen Einerfahrer zum Bundeswettbewerb zugelassen sind, aber Nico zeigte schon mal, daß er für nächstes Jahr gerüstet ist. Mit einem zweiten Platz am Sonntag, mit der zweitbesten Zeit aller 7 Boote, ist er auf dem besten Weg, es nächstes Jahr seinen erfolgreichen Kollegen nachzumachen. Bei der parallel ausgetragenen Regatta Breisach gelang den Stuttgartern außerdem noch Siege im Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier durch Philipp Merkt und Mathias Mages, sowie zweimal durch Anke Schläger und Josefa Dengler als Mitglieder des Juniorinnen Doppelvierers der Rennrudergemeinschaft Baden-Württemberg. 

Bild Anke/Josefa (Schlagplätze)

 

+++ Bilder von Heidelberg und Bamberg +++

zu den Bildern

 

+++ Nina Wengert:  Zweite im Deutschland-Achter hinter Australien ++
weitere Infos: frauenachter.de

++ Aktuelles zum Rennen in Paris +++
Originalzitat Nina: Ralf war zufrieden, die Rennen sind auch so ganz gut gelaufen, nur hat es hinten raus leider immer etwas gefehlt. Aber das wird schon ... 
Wer Nina kennt, weiß was das heißt: Jungs kauft schon mal eure Tickets für Peking ;-) Außerdem verrät Nina noch wie's weiter geht: Beim Weltcup in München wird noch mal experimentiert, Nina selbst aber wird wieder zum Einsatz kommen. Beim Eichkranz in Duisburg werden die Holtmeyer-Damen nochmal direkt und indirekt in den Zweiern gegeneinander antreten, so daß Ralf Holtmeyer weiteren Input für die Besetzung des Achters bekommt. Wir wünschen Nina auf alle Fälle weiter alles Gute und viel Erfolg!!  Frauenachter Weltcup

 

4./5.6.2005: Regatta Bamberg - Erfolgreiche Kids!
Christian Löffler im Einer weiter ungeschlagen!

In Bamberg gab es am Wochenende drei Premieren zu feiern: Youssef Idhkafif (Bild links) feierte im Jungen-Einer 92 seinen ersten Regattaerfolg und zusammen mit Max Merwarth im Jungen-Doppelzweier anschließend gleich einen zweiten Sieg hinterher. Auch für Max war es der erste Sieg auf einer DRV-Regatta. Und der Jüngste landete ebenfalls seinen ersten Sieg auf einer  DRV-Regatta: Nico Livolsi entschied sowohl am Samstag also auch am Sonntag den Jungen-Einer 93 für sich. Christian Löffler hat seinen ersten Sieg schon lange hinter sich. Er wollte es in Bamberg zu keiner anders gearteten Premiere kommen lassen - nämlich die einer ersten Einer-Niederlage in dieser Saison. Und er schaffte es. Zweimal kam - wie schon in Gießen und Heidelberg - im Männer-Einer als Erster ins Ziel.  Zusätzlich verhalf er dem Doppelvierer der Männer zweimal zum Erfolg. Am Samstag siegte der Vierer mit Philipp Merkt, Paul Neumann, Christian Löffler und Mathias Kachel, während am Sonntag Thorsten Schnabel für Paul Neuman im Boot saß. Am Samstag entschied Christian außerdem noch den Männer-Doppelzweier zusammen mit Martin Krause (Aschaffenburg)  für sich. Und auch Paul Neumann und Philipp Merkt waren nochmals erfolgreich: Am Samstag gewannen sie den Zweier-Ohne der Männer. Mathias Mages reiste erst am Sonntag an. Nicht umsonst, denn er gewann den Leichtgewichts-Einer der 17/18 Jährigen. Insgesamt also 11 Siege für die Stuttgarter RG - Bamberg bleibt ein gutes Pflaster für Stuttgarts Ruderer. 

Bild Doppelvierer (Samstag)
Bild Doppelvierer (Samstag)
 
Bild Zweier-Ohne

Ergebnisse

 

++++ Nina Wengert startet im Deutschlandachter in Paris ++++++
weitere Infos: frauenachter.de

 

28./29.5.2005: Regatta Heidelberg - Christian Löffler gewinnt Hauptlauf im Männer-Einer! Insgesamt 6 Siege in Heidelberg.

Simon Tabarelli (Bild links) hat es nicht ganz geschafft. Er wurde zweimal Zweiter bei den 14 jährigen. Aber einer startete so richtig durch im Einer: Christian Löffler überzeugte in Heidelberg mit zwei sichern Siegen im Männer-Einer. Nachdem er am Samstag seine Abteilung souverän gewonnen hatte, setzte er sich auch am Sonntag im ersten gesetzten Lauf mit der schnellsten Zeit aller vier Abteilungen durch. Immerhin war mit Benjamin Müller aus Heilbronn kein Unbekannter im Hauptlauf, aber auch er konnte Christian nicht gefährden. Die gute Form von Christian ist umso erstaunlicher, als er noch vor wenigen Wochen fast vierzehn Tage wegen einer hartnäckigen Erkältung pausieren mußte. Christian verhalf in Heidelberg außerdem dem Männer-Doppelvierer, den er in Renngemeinschaft mit Aschaffenburg und Kassel fuhr, zu einem Sieg am Samstag und einem zweiten Platz am Sonntag. Einen weiteren Sieg im Männer-Bereich holten Mathias Kachel und Philipp Merkt im leichten Doppelzweier, den sie am Sonntag in Bestzeit aller Abteilungen gewannen. Philipp entschied außerdem seine Abteilung im Leichtgewichts-Männer-Einer am Sonntag klar für sich. Zum ersten Mal überhaupt in seiner noch jungen Karriere durfte Philipp Wenger im Leichtgewichts-Einer der 15/16 Jährigen jubeln. Am Sonntag entschied er seine Abteilung mit gut drei Sekunden Vorsprung für sich. C-Junioren-Coach Claudia Meier war mit dem Abschneiden ihrer 13/14 jährigen zufrieden, obwohl es nicht zu einem Sieg gereicht hat. Simon Tabarelli war im Einer der 14 Jährigen knapp dran und wurde zweimal Zweiter. Max Merwarth holte bei den 13 Jährigen einmal einen zweiten sowie einen dritten Platz. Der Doppelzweier Merwarth/ Idhkafif schnupperte am Sonntag am Sieg, unterlag aber letztlich knapp gegen Heidelberg. Leider mußte Claudia Meier unseren letztes Jahr so erfolgreichen Zweier Eisele/Tabarelli bei den 14 Jährigen aufgrund einer Erkrankung von Jens Eisele abmelden.  Ergebnisse

 

28./29.5.2005: Regatta Cham/ Schweiz - Juniorinnen-Vierer cham, sah und siegte!

Eigentlich waren Anke Schläger (ganz rechts) und Josefa Dengler (zweite v. rechts) im Doppelzweier gemeldet. Nach 10 Tagen Trainingslager in Breisach unter den Augen des Landestrainers Marco Haaf, sollte der Trainingsblock mit vier Doppelzweier-Rennen auf der Regatta Cham beendet werden. Doch in der zweiten Hälfte des Trainingslagers in Breisach stieß mit Carmen Holz (zweite von links) und Wiebke Neumann ein weiteres Doppelzweier-Pärchen in der Altersklasse der 15/16 jährigen Juniorinnen zum Trainingspool der 15/16 jährigen Athleten der Rennrudergemeinschaft Baden-Württemberg, dem auch Anke und Josefa angehören. Nach zwei gemeinsamen  Ausfahrten im Vierer stand fest: Der Vierer soll unter Wettkampfbedingungen getestet werden. Da die Regattaorganisatoren sehr entgegenkommend waren, und die Ummeldung in den Vierer gestatteten, konnte der Vierer sowohl in der Klasse 15/16 Jahre als auch 17/18 Jahre an den Start gehen. Den jüngeren Jahrgang beherrschten die vier Ruderinnen eindeutig und kamen an beiden Tagen zu ungefährdeten Siegen. Bei den älteren Juniorinnen sprang jeweils der zweite Platz im Fünf-Boote-Feld heraus, wobei das Rennen am Samstag nur mit einem Bugkasten verloren ging.  Ergebnisse

 

14./15.5.2005: Fünf Siege in Gießen - Christian Löffler mit vier Siegen

Bei der Gießener Pfingstregatta war ein Teil der Männer-Ruderer der Stuttgarter RG im Einsatz. Für Matthias Kachel und Claudia Vit sollte es eigentlich die Premiere im Doppelvierer mit Blickrichtung Deutsche  Hochschul-Meisterschaften werden. Zusammen mit Martin Böhringer (Waiblingen) und Jan Hütter (Esslingen) wollte man in Gießen sehen, wo man steht. Jan Hütter setze jedoch schon im Vorfeld ein Zeichen und verletzte sich, so daß Jonas Heimbach kurzfristig für ihn einspringen mußte. Der Vierer mußte sich zwar an beiden Tagen geschlagen geben, aber man war dran und wird weiter in Richtung deutsche Hochschulmeisterschaften trainieren. Was im Vierer nicht klappte, funktionierte dafür im Leichtgewichts-Doppelzweier. Claudio und Matthias holten sich den ersten Saisonsieg auf der Lahn. Gleich mehrmals schlug Christian Löffler zu. Dazu mußte er am Sonntag sowohl im Einer als auch im Dopperzweier mit Partner Martin Krause (Aschaffenburg) über den Vorlauf. Am Ende standen zwei Siege im Einer und zwei Siege im Doppelzweier zu Buche. Ein Einstand nach Maß für Christian, für den Gießen die erste Regatta in der Saison war.  

 

15.5.2005: Essener Hügel-Regatta - Platz vier und zwei für Nina Wengert am Sonntag

Ganz anders als am gestrigen Samstag gingen die Holtmeyer-Damen heute an den Start. Unverändert blieb lediglich das "Referenzboot" im Vierer, das aus den zwei stärksten Zweier-ohne der Kleinboot-Meisterschaft in Köln gebildet wurde. Waren Nina Wengert und ihre Zweier-ohne Partnerin Marlene Sinnig (Rostock) zusammen mit den Drittplatzierten der Kleinbootmeisterschaften Gerking/Rönfeldt (Hamburg/Ems) gestern noch bis auf eine Sekunde dran am Paradevierer, so blieb heute zusammen mit den Siebtplatzierten der Kleinbootmeisterschaft nur der vierte Platz. Im Achter traten die U-23 Ruderinnen um Nina Wengert gegen die restlichen Ruderinnen des Holtmeyer-Kaders an. Die U-23 Ruderinnen unterlagen dabei recht deutlich. Nach dem starken Eindruck, den Nina am Samstag im Vierer hinterließ, darf sie aber weiter optimistisch in die Zukunft schauen. 

Ergebnis Achter
Ergebnis Vierer

 

14.5.2005: Sieg im Achter für Nina Wengert bei Essener Hügel-Regatta

Noch war die große Konkurrenz nicht am Start. Der Achter des Niederländischen Ruderverbandes war kein Prüfstein für die Achter des Deutschen Ruderverbandes. Nina Wengert saß im siegreichen deutschen Boot, das sich mit ca. 1 Sekunde gegen die nationale Konkurrenz durchsetzen konnte. Die Niederländerinnen kamen mit gut 12 Sekunden Rückstand auf Platz drei. Im Vierer gab es eine interessante Auseinandersetzung der Holtmeyer-Schützlinge. Mit nur einer Sekunde Vorsprung gewann der mit drei erfahrenen Olympiaruderinnen besetzte Vierer nur knapp gegen die aufstrebende junge Garde um Nina Wengert. Die übrigen vier Boote konnten nie in die Entscheidung eingreifen. 

Ergebnis Achter
Ergebnis Vierer 

 

>>> Wettkampf und Training

13.5.2005: Nina Wengert im 12-köpfigen Kader von Bundestrainer Holtmeyer - Start im Achter und Vierer bei Essener Hügel-Regatta

Nach den Deutschen Kleinbootmeisterschaften war klar: Bundestrainer Ralf Holtmeyer wird Nina Wengert eine Chance geben. Jetzt ist es offiziell! Nina Wengert gehört zu den 12 Ruderinnen, aus denen Ralf Holtmeyer den Deutschlandachter der Frauen sowie den Zweier-ohne-Steuerfrau für die diesjährige Weltmeisterschaft in Japan bilden wird. Bereits an diesem Wochenende sitzt Nina Wengert bei der großen internationalen Essener Hügel-Regatta für Deutschland im Achter und Vierer. Bundestrainer Ralf Holtmeyer nutzt diese traditionsreiche Regatta, um den neuen Pool von Spitzenruderinnen in verschiedenen Besetzungen gegen die internationale Konkurrenz zu testen. weitere Infos

 

8.5.2005: DRV-Junioren-Prüfungsregatta München - Der zweite Tag

Auch am zweiten Tag blieb nur der Blick über die Schulter zum siegreichen Gegner. Am ehesten hätte Mathias Mages im Leichtgewicht-Einer der 17/18 Jährigen einen Sieg ergattern können. In der zweiten Abteilung lag er nach 500m in seinem Vier-Boote-Feld sage und schreibe fast acht Sekunden vor dem ersten Verfolger und etwas über acht Sekunden vor dem späteren Sieger. Auch nach 1500m lag er noch mit fast zwei Sekunden in Front. Doch zum Schluß rächte sich das hohe Anfangstempo: Er mußte sich mit einer Länge einem Ruderer aus Hamburg geschlagen geben und mit dem zweiten Platz vorliebnehmen. Umgekehrte Vorzeichen bei den 15/16 jährigen Mädchen im gesteuerten Doppelvierer: Acht Sekunden kamen sie hinter dem schnellsten der sechs gestarteten Vierer über die 500m Marke. Am Schluß der 1500m waren es wieder 14 Sekunden auf den Sieger. Immerhin konnten die Mädchen das Rennen um den dritten Platz bis zur 1000m Marke offen halten. Essen, Sachsen und unser Boot der Rennrudergemeinschaft Baden-Württemberg gingen innerhalb von zwei Sekunden über die 1000m Markierung. Vorne entschied Potsdam das Rennen vor Magdeburg.  Julia Philipp, Josefa Dengler, Anke Schläger, Carolyn Patzak und Steuerfrau Martina Schwenkel mußten schließlich mit dem fünften Platz vor dem Boot aus Ulm zufrieden sein. Im Doppelzweier siegten im internen Duell Anke und Josefa über ihre Cannstatter Partnerinnen. Beide Boote mußten aber einer Kombination aus Österreich den Vortritt lassen. 

Ergebnis Einer
Ergebnis Doppelvierer
Ergebnis Doppelzweier

 

7.5.2005: DRV-Junioren-Prüfungsregatta München - Klare Niederlagen am ersten Tag.

Die Trauben hängen bekanntlich hoch in München. Zu hoch für unsere Starter. Sowohl der Juniorinnnen-Vierer 15/16 als auch Mathias Mages im "leichten" Einer der 17/18 Jährigen kassierten deutliche Niederlagen. Die Mädchen ruderten gegen Potsdam und Magdeburg und bekamen schon nach 500m fünf Sekunden "aufgebrummt". Bis zum Ende der 1500m Distanz war der Vorsprung der beiden Ostboote auf 14 Sekunden angewachsen. Magdeburg hatte schließlich mit gut 2 Sekunden Vorsprung auf Potsdam die Nase vorn. Mathias Mages mischte auf den ersten 500m noch gut mit, bevor auch er bei stürmischem Schiebewind und schwierigen Wellenverhältnissen ins Trudeln kam. Am Ende der 2000m war der Sieger seines Laufes ähnlich wie bei den Mädchen im Vierer weit enteilt und Mathias kam als vierter von fünf Startern ins Ziel. Kein guter Tag für Stuttgarts Ruderer. Hoffen wir auf einen besseren Sonntag, bei dem Josefa Dengler und Anke Schläger sowie ihre Cannstatter Partnerinnen Julia Philipp und Carolyn Patzak auch noch im Doppelzweier an den Start gehen werden. Ergebnisse 

 

23./24.4.2005: Deutsche Kleinbootmeisterschaft in Köln- Nina Wengert wird Vierte!

Nina Wengert marschiert weiter nach vorn. Erst vor drei Wochen wurde sie mit der Rostockerin Marlene Sinnig zu einem neuen Zweier-ohne zusammengesetzt. Und das erste Rennen war nun gleich die erstmals ausgetragene "Deutsche Kleinbootmeisterschaft" in Köln. Wer hier im Endlauf zu finden ist, der darf sich berechtigte Hoffnungen auf WM-Teilnahmen im Großboot machen. Nina und ihre neue Partnerin harmonierten trotz der kurzfristigen Zusammensetzung schon nach kurzer Zeit und auch die Nerven hielten. Die Belohnung war der Einzug ins Finale und am Ende ein vierter Platz. Jetzt haben beide Himmelsstürmerinnen - beide eigentlich noch U-23 Ruderinnen - erst einmal Zeit zum Durchatmen. Sie sind ganz oben angekommen und wer Nina kennt, der weiß, daß sie da auch eine Weile bleiben will. Ergebnisse

 

23./24. 4. 2005: Saisonauftakt in Mannheim - vier Siege, aber noch viel Fragezeichen

Die Bilanz von Mannheim: Eine klare Richtung, wohin die Reise gehen soll, ist noch nicht zu erkennen. Der Juniorinnen-Vierer, den Josefa Dengler, Anke Schläger und Steuerfrau Martina Schwenkel zusammen mit den Cannstatterinnen Carolyn Patzak und Julia Philipp im Rahmen der Rennrudergemeinschaft Baden-Württemberg rudern, gewann zwar an beiden Tagen. Eine klare Standortbestimmung war Mannheim für diesen Vierer jedoch nicht, da die großen Namen fehlten. Hier wird wohl erst München (in zwei Wochen) zeigen, ob dieser Vierer bei der Jugendmeisterschaft an den Start gehen kann. Am Sonntag gewannen Josefa und Anke außerdem mit Bestzeit den Juniorinnen-B-Zweier. Leichtgewichtsruderer Mathias Mages kam dagegen ohne die ersehnte Medaille aus Mannheim zurück. Am Samstag im Junioren-A-Rennen der zweiten Leistungsklasse hätte es beinahe gereicht, unterlag er doch erst im Schlußspurt.  Immerhin qualifizierte er sich am Sonntag für den ersten Lauf der unbeschränkten Leistungsklasse, konnte aber nicht in die Entscheidung eingreifen. Auch für ihn werden wohl erst in München die Weichen für die kommende Saison gestellt. Philipp Merkt holte sich im "leichten" Männer Einer der beschränkten Leistungskategorie einen Sieg. Da er nicht in der offenen Klasse startete, hatte er nicht den direkten Vergleich zu den Siegern dieser Kategorie. Der Vergleich der Rennzeiten zeigt allerdings, daß ihm zur absoluten Spitze noch ein ganzes Stück fehlt. Auch hier werden erst die weiteren Regatten zeigen, wie es weitergeht. Erfreulich war die Premiere von Philipp Wenger im "leichten" Junioren-B-Einer. In seinen ersten Rennen überhaupt landete er sowohl in seiner Abteilung als auch im Zeitvergleich über alle Rennen im Mittelfeld. Auch Co-Trainerin Claudia Meier bekam keine entscheidenen Aufschlüsse im Kinderbereich: Simon Tabarelli und Jens Eisele konnten im Junioren-C-Zweier aufgrund einer Verletzung von Simon nur am Sonntag an den Start und unterlagen dort Frankfurt. Der baden-württembergische Vergleich mit einem Mannheimer Doppelzweier am Samstag entfiel wegen der Verletzung von Simon. Ergebnisse

 

18.4.2005: Eine "sinnige" Kombination: Nina rudert mit Marlene Sinnig bei  Kleinboot-Meisterschaft
Alles neu macht der Mai! Da bei Nina Wengert (Bild) alles ein wenig schneller geht, hat es bereits vor den Deutschen Kleinboot-Meisterschaften am nächsten April-Wochenende in Köln eine richtungweisende Entscheidung gegeben. Aufgrund ihrer hervorragenden physischen Werte beim Ergometertest der Bundeskader-Athleten Anfang April in Leipzig bekam Nina Wengert das Angebot, sich mit einer neuen Partnerin ihres Leistungsvermögens endgültig im Spitzenbereich des deutschen Frauenruderns zu etablieren. Nicole Sinnig ist die Rostocker Ausgabe von Nina: Jung, dynamisch, erfolgreich. Die zwei U-23 Ruderinnen planen nun nicht mehr im U-23 Bereich. Ihr Ziel ist der Angriff auf die Plätze im Frauen-Nationalachter. Erste Tests verliefen positiv, und die junge Crew fährt mit breiter Brust zu den Kleinboot-Meisterschaften nach Köln. Sie hat ja auch nichts zu verlieren!

 

10.4.2005: Kanne bleibt in Untertürkheim 
Mit sieben Sekunden Vorsprung auf den Stuttgart-Cannstatter Ruderclub legte der Achter der Stuttgarter RG auf der Langstrecke die Grundlage für den erneuten Gewinn der Cannstatter Kanne. Die abschließende Sprintstrecke ging allerdings mit 1,6 Sekunden Vorsprung an die Cannstatter. Nach reichlich Verwirrung über die Auslegung der Wertung der im letzten Jahr eingeführten Sprintstrecke, wurde schließlich genauso verfahren wie im letzten Jahr: Die Zeiten der Sprint- und Langstrecke wurden addiert und durch den großen Vorsprung auf der Langstrecke hieß der Sieger am Ende wieder Stuttgarter Rudergesellschaft. Auf den dritten Platz kam der Tübinger RV vor der Rudergesellschaft Ghibellinia Waiblingen, die auf der Sprintstrecke mit der zweitbesten Zeit ebenfalls überzeugen konnte.  Ergebnisse   Bilder  mehr Bilder

 

5. 12. 2004: Süddeutsche Indoor-Meisterschaften 
Drei Siege für die Stuttgarter RG
Was braucht man an einem ruhigen Adventsonntag, damit es einem nicht zu wohl wird? Eine Laktatspritze natürlich! Und nichts eignet sich dazu besser, als auf dem Concept-Ruderergometer 2000m (bzw. 1000m bei den C-Junioren und Masters) gegeneinander anzutreten bis die Milchsäure im Muskel zu kochen anfängt - in Remseck/ Aldingen bei den 2. Süddeutschen Indoormeisterschaften hatte man Gelegenheit dazu.  Mitten im Wintertraining, mit seinem eher grundlagenorientierten Training, kostet eine solche hochintensive Ausbelastung doch etwas Überwindung. Überraschend gut kamen unsere Nachwuchssportler mit dieser Aufgabe zurecht. Nico Livolsi siegte bei den Zwölfjährigen, Simon Tabarelli bei den Vierzehnjährigen und Josefa Dengler bei den 15/16 jährigen Juniorinnen. Zweite Plätze belegten Philipp Merkt (Bild oben)  bei den "leichten" Männern, Youssef Idhkafif bei den Dreizehnjährigen und Jens Eisele bei den Vierzehnjährigen. Die Quälerei auf dem Ergometer wurde von unseren Startern teilweise unterschiedlich erlebt. Während Josefa Dengler ihr Rennen perfekt einteilen konnte und erst am Schluß leiden mußte, hatte Christian Sattler als Newcomer in der Gruppe der 15/16 jährigen Junioren Schwierigkeiten mit seiner Renneinteilung. Er litt am meisten und oszillierte ständig zwischen zu schnell und zu langsam. Für ihn war es eine leid- aber auch wertvolle Erfahrung. Aber der Termin für den nächsten internen Test mit Tempovorgabe steht bereits. Und dann will es Christian nochmal wissen. (Bilder)  (Ergebnisse)

Von wegen ruhiges Wintertraining:
Ein Event jagt das nächste
Die regionale Langstrecke in Mannheim am 21.11.2004 bildete den Auftakt einer Winter-Wettkampfserie für die Trainingsmannschaft der Stuttgarter RG. Am 7.11.2004 war allerdings schon unsere Top-Ruderin Nina Wengert beim DRV- Langstreckentest in Dortmund im Einsatz. (Ergebnisse Dortmund) Hier traf sich auf der 6km Strecke Deutschlands Ruderelite. Nina zeigte sich mit ihrer Partnerin Elisabeth Drenckhahn bestens eingestellt und mit 18 Sekunden Vorsprung entschieden sie den Frauen Zweier-Ohne für sich.  Anke Schläger (Bild) versuchte auf der Langstrecke in Mannheim bei den Juniorinnen B ihrem Vorbild Nina Wengert nachzueifern. Mit einem zweiten Platz ist ihr das ganz gut gelungen. (Ergebnisse Mannheim) Im leichten A-Einer gelang Mathias Mages eine mittlere Platzierung. Allerdings kann sich da bis zur Breisacher Langstrecke im Frühjahr noch einiges verändern, da die Boote bis zum Mittelfeld dicht gedrängt waren. Hoffnung auf die Zukunft auch beim neu formierten leichten Männer-Zweier-Ohne Heimbach/ Merkt. Die junge, physisch noch ausbaubare Mannschaft, schlug sich achtbar und bleibt auf jeden Fall bis zum Frühjahr in dieser Bootsgattung.  Am 5. Dezember steht der nächste Wettkampf ins Haus. In Remseck/Aldingen werden die süddeutschen Indoor-Meisterschaften (Webseite des Ausrichters) ausgefahren und eine Woche später kämpfen die Jüngsten beim Empacher-Cup in Marbach um eine gute Platzierung bei dieser jährlich ausgetragenen Talentiade des Landesruderverbands. 

 

Weltmeisterschaften der nicht-olympischen Bootsgattungen:
Vor Finale: Ninas Vierer muß abmelden!
Was für eine verrückte Saison! Als Nina Wengert im Frühjahr mit eingegipstem Unterschenkel durch das Bootshaus humpelte, glaubte keiner mehr an einen Start bei einem internationalen Ereignis. Aber Nina humpelte ins Bootshaus nicht zum Mitleid erregen, sondern um zu trainieren - was eben ging, ohne sich den Gips vom Bein zu schlagen. Jetzt hatte sie es geschafft. Als zweifache Deutsche Meisterin reiste mit der A-Nationalmanschaft nach Banyolas/ Spanien, um sich mit den Besten der Welt zu messen. Ein Nachwuchsexperiment sollten die vier jungen Frauen für den Deutschen Ruderverband sein. Eigentlich hätten sie bei den U-23 Weltmeisterschaften um Gold fahren können, aber man hatte Größeres mit ihnen vor: Ab zur A-Weltmeisterschaft, rein ins kalte Wasser und gleich gegen die Großen des Rudersports. Im Vorlauf merkte man, daß man es nicht direkt schaffen kann - zu stark waren die Britinnen und die Australierinnen. Also: Tempo raus und die Chance im Hoffnungslauf suchen. Und dann gab es Arbeit für die medizinische Abteilung - eine Ruderin fühlte sich nicht wohl. Nina meldet am Vorabend des Hoffnungslaufs nach Hause: "Wir wissen nicht genau, ob und wie wir den Hoffnungslauf fahren können." Jetzt ist guter Rat teuer. Eine Ersatzruderin kurzfristig ins Boot nehmen? Geht es morgen vielleicht wieder besser? Kann doch die angestammte Mannschaft an den Start gehen? Am nächsten Tag startet der Vierer letztendlich in der gewohnten Besetzung. Es wird schon irgendwie gehen, auch wenn die Mannschaftskollegin immer noch nicht hundertprozentig fit ist. Es geht - aber es geht um einen Wimpernschlag zu wenig. Äußerst knapp hinter den Booten aus Frankreich und der Ukraine rudert man am A-Finale vorbei. Und einen Tag später ist auch das B-Finale dahin: Der Vierer muß sich nun endgültig krankheitsbedingt aus dem Wettbewerb verabschieden. Ein unglücklicher Abschluß einer ereignisreichen Saison - aber gegen höhere Gewalt ist man letztendlich machtlos . 
24./25. Juli: Baden-Württembergische Meisterschaften: 
5xGold, 4x Silber, 2x Bronze in Bad Waldsee
Valentin Schätzlein hatte sie alle: drei Medaillen - jede von einer anderen Farbe. Die "Goldene" holte er sich mit Stefan Ballnus im Leichtgewichts-Doppelzweier, Silber gab es im Einer und die Bronzemedaille durfte er sich nach dem Männer-Doppelvierer umhängen lassen. Beinahe aber wären es zwei Titel geworden - wie bei Mathias Mages, der den "leichten" Einer der 17/18 jährigen Junioren und zusammen mit Philipp Merkt den Leichtgewichts-Zweier-Ohne der Junioren gewann. Nur eine Zehntelsekunde fehlte Valentin zum Gewinn des Einers gegen den Karlsruher Gravenhorst, der ihn auf dem 500m langen Stadtseekurs mit einem langgezogenen Blitzstart überrascht hatte. Aber auch die Stuttgarter RG hat ihre Blitzstarter: Simon Tabarelli und Jens Eisele legten sich im C-Junioren Doppelzweier der 12/13 Jährigen gleich nach dem Start eine Länge vor die Konkurrenz und gaben den Vorsprung nicht mehr ab. Dagegen mußte Josefa Dengler im Einer der 14 jährigen C-Juniorinnen einem Rückstand gegenüber ihrer schärfsten Rivalin Silke von Mittelstaedt aus Mannheim wettmachen. "Just in time", d.h. ein paar Meter vor dem Ziel passierte sie ihre Konkurrentin und blieb damit in diesem Jahr ungeschlagen. Die schönste Silbermedaille, weil nicht unbedingt erwartet, war der Gewinn der Vizemeisterschaft im Junioren-Vierer der 17/18 Jährigen. Vor dem Rennen hatte Schlagmann Hannes Eisele seine Mannschaft nach dem undankbaren vierten Platz im Zweier-Ohne der Junioren auf die Silbermedaille eingeschworen. An Heidelberg, das sowohl den Meister als auch den Vizemeister im Junioren-Zweier-Ohne stellte, war kein Vorbeikommen, aber Tübingen wollte man unbedingt schlagen. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber im Ziel hatten Hannes Eisele, Simon Munder, Felix Berner und Philipp Merkt den Bug vor Tübingen und konnten die Silbermedaille in Empfang nehmen. Silber holten auch Jonas Heimbach und Martin Krause im Leichtgewichts-Männer Zweier-Ohne, Roland Mages und Steffen Jacob im Masters-Doppelzweier und - wie oben bereits erwähnt - Valentin Schätzlein im "leichten Männer-Einer. Bronze gab es überraschend für Simon Tabarelli im Junioren-C-Einer 13 Jahre und durch den Männer-Doppelvierer mit Stefan Ballnus, Thorsten Schnabel, Lutz Weiler und Valentin Schätzlein. Ein Fazit ist leicht zu ziehen: Alle, auch die es nicht schafften, ins Finale oder auf's Treppchen zu kommen, haben sich richtig reingehängt und die Stuttgarter RG auf den vierten Platz in der Gesamtwertung um den Preis des Ministerpräsidenten gerudert!
3./4. Juli: Deutsches Meisterschaftsrudern
Nina Wengerts Doppelschlag!
Zweimal Gold für Nina Wengert (ganz links) beim Deutschen Meisterschaftsrudern in Berlin-Grünau. Schlag für Schlag geht es Schlag auf Schlag - Nina Wengert setzte nach ihrem Sieg bei den U-23 Meisterschaften ihren Höhenflug fort. Im Vierer ohne Steuerfrau und im Achter ruderte sie im siegreichen Renngemeinschafts-Boot. Dabei profitierte ihre Mannschaft freilich von der Abwesenheit des Deutschland-Achters der Frauen, der sich in der unmittelbaren Olympia-Vorbereitung nicht mehr bei zu den Meisterschaften stellte. Trotzdem ist dieser Erfolg nicht hoch genug einzuschätzen, denn mit 20 Jahren bereits jetzt zu den künftigen Anwärterinnen auf einen Platz im Deutschland-Achter zu stehen, ist außergewöhnlich, und wenn die nächsten olympischen Spiele auf dem Programm stehen, ist Nina Wengert gerade mal 24 Jahre alt.  Beste Voraussetzungen also, um sich die nächsten Jahre weiter im Boot zu schinden. 
2.-4. Juli: Josefa "Uschi" Dengler ist Bundessiegerin 
Tabarelli/ Eisele mit 8. Platz auf der Bundesregatta
Während Nina Wengert bald in Banyolas/ Spanien auf der Weltmeisterschaft der nicht olympischen Bootsgattungen um Edelmetall kämpft, wächst in der Stuttgarter RG ein weiteres Nachwuchstalent heran. Josefa Dengler (14) holte sich in Salzgitter bei den deutschen Jahrgangs-Meisterschaften der 13 und 14Jährigen den Sieg im Einer. Am Freitag qualifizierte sie sich durch einen vierten Platz auf der Langstrecke für den am Sonntag auszufahrenden A-Lauf der sechs schnellsten Nachwuchs-Skullerinnen Deutschlands. Auf der 1000m Strecke am Sonntag zeigte sie sich dann in glänzender Verfassung und holte sich den Sieg mit einer Länge Vorsprung vor der Zweitplatzierten. Josefa bleibt damit in diesem Jahr auf der 1000m Strecke ungeschlagen. Nach Mannheim, Bamberg, Heidelberg und der Kurzstrecke in Nürnberg hatte sie nun auch auf dem Bundeswettbewerb die Nase vorn. 
Ein wenig vom Glück verlassen war dagegen unser zweites Boot auf dem Bundeswettbewerb. Simon Tabarelli und Jens Eisele hatten sich im Doppelzweier der 13Jährigen mit der sechstbesten Zeit eigentlich ebenfalls für den begehrten A-Lauf  qualifiziert. Durch eine Zeitstrafe beim Langstreckenwettbewerb wegen eines Steuerfehlers hatten sie zwar trotzdem noch die sechstschnellste Zeit, wurden aber, da ein hessisches Boot exakt die gleiche Zeit erzielte, als siebtes Boot in den B-Lauf gesetzt. Dort belegten sie knapp den zweiten Platz und wurden somit Achtplatzierte auf der 1000m Strecke. Aber die beiden haben nächstes Jahr noch einmal die Gelegenheit sich für den Bundeswettbewerb zu qualifizieren und werden sich garantiert keine Zeitstrafe mehr einhandeln. 

17.-20. Juni: U-23 Meisterschaft und Deutsche Jugendmeisterschaft in Essen - Gold für Nina Wengert, Silber für Valentin Schätzlein

Die Ruderkarriere von Nina Wengert (19) verläuft weiterhin erfolgreich. Vor zwei Jahren wurde sie bei den Junioren Vizeweltmeisterin im Achter. Jetzt steht sie auch im U 23-Bereich, vielleicht sogar in der höchsten Leistungs- und Altersklasse bei den Frauen, vor einem internationalen Einsatz. Der Sieg im Vierer ohne Steuerfrau bei den U-23 Meisterschaften auf dem Essener Baldeneysee sicherte ihr ein Ticket zu den U-23 Europameisterschaften Anfang August in Poznan/Polen oder zu den Weltmeisterschaften der nicht olympischen Bootsklassen, die vom 25.Juli bis 1. August in Banyolas/ Spanien stattfinden. Die Entscheidung darüber wird von den verantwortlichen Bundestrainern in einer Trainingsmaßnahme mit den erfolgreichen Meisterschaftsteilnehmern gefällt werden. 

Valentin Schätzlein (19), der in Essen U-23 Vizemeister im Leichtgewichts-Einer wurde, verpaßte seinen ersten internationalen Einsatz nur knapp. Er war in einem Pool von Ruderern, die bei bestimmten Konstellationen - also bei Doppelsiegen von bestimmten Mannschaften in verschiedenen Bootsgattungen - für einen internationalen Einsatz herangezogen worden wären. Doch leider hat sich eine solche Situation nicht ergeben, so dass Valentin Schätzlein erst im nächsten Jahr wieder um die Fahrkarten für einen internationalen Einsatz kämpfen kann. Doch letztendlich dürfte er mit seinem zweiten Platz hochzufrieden sein, denn dieses Jahr stand mit dem Abitur eine andere Aufgabe im Vordergrund, der er doch die eine oder andere Trainingsstunde opferte.
 
Hannes Eisele (18) war der dritte Starter der Stuttgarter RG an diesem Meisterschaftswochenende. Bei den Jugendmeisterschaften versuchte er im Zweier ohne Steuermann nach den fehlgeschlagenen Ausflügen in diversen Großbooten noch Boden gut zu machen. Mit dem fünften Platz mit seinem Partner aus Eberbach konnte er letztendlich zufrieden sein, auch wenn er am Anfang der Saison noch von der Junioren-WM träumen durfte. 

 

Köln, Duisburg, Heidelberg - Regatta-Festival am 22./23. Mai - Tabarelli/ Eisele und Josefa Dengler dürfen nach Salzgitter!
Großeinsatz auf drei Regatten im Bundesgebiet für die Trainingsteams der Stuttgarter RG: Auf der großen internationalen Ruderregatta der Ruderelite in Duisburg starteten Valentin Schätzlein und Nina Wengert unter den Augen der jeweiligen Bundestrainer. Beide empfahlen sich durch Endlaufplatzierungen für weitere Aufgaben. Bei der renommierten Internationalen Kölner Juniorenregatta siegte Hannes Eisele im Junioren-Achter, kam jedoch in den wichtigen Kleinbootrennen nicht in die ersten Läufe. Dem Ziel, sich für die Junioren-WM zu qualifizieren, ist er damit einen Monat vor den Deutschen Meisterschaften nicht den entscheidenden Schritt näher gekommen. Für die 13/14 Jährigen entschied sich  in Heidelberg die Frage, wer für die Ruderjugend Baden-Württemberg zum Bundeswettbewerb nach Salzgitter fahren darf. Nach den Vorläufen am Samstag und den Finals am Sonntag durften unsere zwei Hoffnungsträger jubeln: Sowohl der 91er Doppelzweier mit Tabarelli/ Eisele (Bild) als auch die 90er Einerruderin Josefa Dengler siegten mit deutlichem Vorsprung und dürfen Anfang Juli die Baden-Württembergischen Farben in Salzgitter beim Bundeswettbewerb vertreten. Auf der Heidelberger Regatta erruderte die Stuttgarter RG außerdem insgesamt 13 Siege, wobei Philipp Merkt den ersten Lauf bei den "leichten" A-Junioren gewann und Christine Mayer an beiden Tagen im Frauen Einer nicht zu schlagen war.


Bamberger Regatta am 1./2. Mai - 19 Siege für die Stuttgarter RG
Ein Sieg fehlte, um mit 20 Siegen eine runde Anzahl von Siegen präsentieren zu können. Aber eigentlich hatten wir sie doch, die 20 Siege. Aus Sarnen/ Schweiz erreichte uns die Nachricht, daß Christine Mayer am Sonntag im Frauen-Einer über 2000m den zweiten gesetzten Lauf gewonnen hatte. Während Christine in Sarnen alleine die Stuttgarter Farben vertrat, ging fast die komplette Trainingsmannschaft in Bamberg über die 1000m und konnte ein Sieg nach dem anderen einfahren. Den ersten Sieg ihrer noch jungen Ruderkarriere feierte Helen Maier im Einer des Jahrgang 90. In dieser Klasse, aber in einer anderen Abteilung, war wie in Mannheim Josefa Dengler ebenfalls zweimal erfolgreich. Anke Schläger siegte ebenfalls an beiden Tagen im Einer der 15/16 Jährigen. Simon Tabarelli und Jens Eisele siegten ebenfalls an beiden Tagen im Zweier der 13 Jährigen und konnten außerdem noch eine Altersklasse höher für sich entscheiden. Mit einem zusätzlichen Sieg im Einer holte Jens Eisele (Bild) mit insgesamt vier Siegen die meisten Siege für die Rudergesellschaft. Weitere Sieger: Martin Krause im Männer Doppelzweier und Vierer, Jonas Heimbach im Leichtgewichts-Zweier-Ohne der Männer und Felix Berner im Junior-Doppelzweier der 17/18 Jährigen. Den Leichtgewichtsbereich der Junioren 17/18 dominierten unsere Skuller deutlich: Mathias Mages und Philipp Merkt siegten in ihren Abteilungen an beiden Tagen, und am Sonntag gewann auch Frieder Schmidt eine Abteilung, so daß alle drei ausgeschriebenen Abteilungen von unseren Skullern gewonnen wurden. Mathias Mages gewann darüber hinaus am Sonntag noch den "leichten" Doppelzweier in Renngemeinschaft mit Michael Stoica aus Stuttgart-Cannstatt.


Mannheimer Nachwuchsregatta am 24./25. April
Vier Siege für Stuttgart - davon drei Junioren C-Siege 
Unser Ziel: Hafen Mannheim. Im Handelshafen eins findet seit Jahren der Saisonauftakt für den Rudernachwuchs im Südwesten statt. Aus Stuttgarter Sicht schlugen sich die C-Junioren, also die 13-14 Jährigen besonders gut. Josefa Dengler (Bild) konnte an beiden Tagen den Einer der 14 Jährigen auf der 1000m Distanz für sich entscheiden und Simon Tabarelli und Jens Eisele hatten im Doppelzweier der 13 jährigen Junioren am Samstag die Nase vorn und mußten am Sonntag nur einen Gegner ziehen lassen. Im weit auseinander gezogenen Feld sicherten sie sich mit klarem Abstand auf die Nächstplatzierten den zweiten Platz. Zwei Altersklassen höher, im Einer der 17/18 Jährigen, konnte Felix Berner seinen Renngemeinschaftskollegen Stephan Schmidt aus Mainz auf den zweiten Platz verweisen. Knapp verpaßte Anke Schläger am Sonntag im Einer der 15/16 Jährigen den Sieg. Im Endspurt hätte sie beinahe noch die spätere Siegerin aus Lauffen abgefangen. Insgesamt gesehen überzeugten die "Newcomer" während das Bild bei den "Etablierten" noch nicht ganz klar ist. Immerhin ist es so klar, daß auf einen Start bei der DRV-Prüfungsregatta der Junioren A/B in München in zwei Wochen aufgrund fehlender Aussichten auf eine vordere Platzierung verzichtet wird. Lediglich Hannes Eisele, der in Mannheim nicht dabei war, wird die Stuttgarter RG in München vertreten. Aber auch bei ihm läuft es gerade nicht rund, denn beim wichtigen DRV-Test für die Spitzenjunioren in Brandenburg am 17/18 April konnte er mit seinem Eberbacher Partner im ungesteuerten Zweier nicht wie erhofft unter die Top 18 rudern. Damit ist das Ziel Junioren-Weltmeisterschaft erst einmal in weite Ferne gerückt. In München hofft er darauf, dem Ziel wieder etwas näher zu kommen 
DRV-Langstrecke in Leipzig am 3. April. Nina Wengert wird Vierte. 
Leipzig war die erste große Standortbestimmung für Nina Wengert und ihre Partnerin Elisabeth Drenckhan vom RV Saarbrücken im Zweier ohne Steuerfrau. Im Feld der Zweier-Ohne schwammen beide mit einem vierten Platz über die 6000m ganz gut mit. Allerdings betrug der Abstand auf das erste Boot doch 35 Sekunden, und auch einige Frauen-Einer waren schneller als unser Zweier-Ohne. Relativierend muß wiederum berücksichtigt werden, daß es die ganz großen Namen im internationalen Frauenrudersport waren, die im Einer so schnell unterwegs waren. Unser junger Zweier steht noch am Anfang seiner Karriere - und in Leipzig spielte man erstmal nur die zweite Geige im Konzert der ganz Großen. 
Stuttgarter Stadtachter am 27. März
Männer- und Frauenachter gehen an die Stuttgarter RG!
Triumph in Blau beim diesjährigen Stuttgarter Stadtachter. Bereits auf der 3km Langstrecke legten beide Stuttgarter Boote die Grundlage für den Sieg. Mit über 4 Sekunden bei den Männern bzw. über 12 Sekunden bei den Frauen gingen beide Boote mit einem beruhigenden Vorsprung auf die 500m Sprints. Aber auch hier ließen die Boote der Stuttgarter RG nichts anbrennen. Die Männer gewannen gegen den Zweiten der Langstecke, den Lokalrivalen vom Stuttgart-Cannstatter RC, mit einer Sekunde Vorsprung, während die Frauen mit etwas über drei Sekunden Vorsprung vor den Ruderinnen des Marbacher RV ins Ziel kamen. Bei den Männern kam der Vorjahressieger Waiblingen knapp vor dem Tübinger Ruderverein auf den dritten Platz. Ergebnisse
 

Breisacher Langstrecke am 21. März - Wetter und Leistungen durchwachsen
Statt über die gewohnten 6km, ging es beim diesjährigen Frühjahrsvergleich auf der Langstrecke nur über 5km. Heftiger Wind aus dem Westen zwang den Veranstalter dazu, die Rennen im Windschatten des französischen Ufers wehraufwärts auszutragen. Auf die Wende nach 3km wurde verzichtet, und es ging noch zwei Kilometer auf der französischen Seite weiter bis ins Ziel. Danach ging es im rauen Wasser der deutschen Seite wieder zurück zum Sattelplatz am Start. Unsere Ruderer passten sich den Wetterverhältnissen an: wechselhaft und eher weniger Sonnenschein. Nur Frieder Schmidt hatte gut Lachen.(Bild) Über seinen achten Platz bei den leichten A-Junioren konnte er sehr zufrieden sein, denn als einziger verbesserte er sich gegenüber der Mannheimer Langstrecke erheblich. Nina Wengert war im Zweier ohne Steuerfrau ohne Konkurrenz, sprich ohne Gegenmeldung. Ein echter Leistungsvergleich mit Booten aus der nationalen Spitze steht somit noch aus. Simon Munder platzierte sich im ungeliebten Einer nach seinem "Abschied" aus dem Zweier-Ohne Geschäft im hinteren Mittelfeld der A-Junioren, während Felix Berner in derselben Konkurrenz sein Ergebnis von Mannheim nicht verbessern konnte. Hannes Eisele erreichte im eng gedrängten Südpool-Feld mit seinem Partner aus Eberbach einen respektablen 5. Platz, der ihm weiter alle Chancen auf ein vordere Platzierung bei den Jugendmeisterschaften in einem Großboot erhält. Christine Mayers Sieg im Frauen-Einer B ist ähnlich schwierig einzuschätzen wie Nina Wengerts Zweier-Ohne Platzierung, da sie nur eine Gegnerin hatte. Ergebnis Bilder

 

Stadtachter am 27.März: Final Line up Die Mannschaftsbildung im Männer-Achter für den Stuttgarter Stadtachter um die Cannstatter Kanne am 27. März ist abgeschlossen. Team-Captain Lutz Weiler hat die Besetzung bekanntgegeben. Sein besonderer Dank gilt all den Nichtnominierten, die es möglich gemacht haben, daß der Achter seit Oktober regelmäßig auf dem Wasser war. Denn natürlich konnte von der jetzt nominierten Crew nicht jeder immer zu den Trainingszeiten am Wochenende da sein. Leider ist es nicht die stärkste Mannschaft, die wir an den Start schicken werden, denn Hannes Eisele, der letztes Jahr bei der knappen Niederlage gegen Waiblingen an Schlag ruderte, muß am Stadtachter-Wochenende zu Verbandsmaßnahmen nach München. Eine Besonderheit gibt es dieses Jahr beim Kampf um die Kanne. Zur Langstrecke über 3,3km kommt noch ein Sprint über 500m dazu. Wir werden sehen, inwieweit unsere Mannschaft mit diesem Mix aus Ausdauer und Sprintvermögen zurechtkommt.(Die Mannschaft oben von links nach rechts: Jonas Heimbach, Wolfram Diehl, Felix Berner, Jürgen Schmid, Valentin Schätzlein, Andreas Rieger, Lutz Weiler, Torsten Schnabel, Stm. Felix Heimbach.)
 

Drei Siege bei den Süddeutschen Indoormeisterschaften
Josefa Dengler, Simon Tabarelli und Nina Wengert holten sich am 25.1.2004 bei den Süddeutschen Indoormeisterschaften in Remseck-Aldingen den Titel in ihren Altersklassen. Während Nina Wengert in der Frauenklasse und Simon Tabarelli bei den 13 jährigen C-Junioren ihre Siege geweils souverän nach Hause ruderten, gewann Josefa Dengler in einem Herzschlagfinale vor der Lokalrivalin Julia Philipp vom Stuttgart-Cannstatter RC. Simon Tabarelli konnte sich sogar den Luxus eines Sturzes vom Rollsitz leisten. Aber er mußte sich dann doch sputen, denn sein Doppelzweier-Partner Jens Eisele hatte sich sein Rennen gut eingeteilt und konnte am Schluß noch zulegen. Sebastian Koch, erst seit Ende September dabei, rundete mit seinem vierten Platz das sehr gute Ergebnis bei den 13 jährigen Junioren ab. Bei den Jüngsten ruderte Youssef Idhkafif nur um eine Sekunde an einem Überraschungserfolg vorbei und holte Silber. Hannes Eisele befindet sich nach seinem 7.Platz im hochkarätig besetzten Lauf der A-Junioren zusammen mit seinem Partner aus Eberbach im sogenannten Süd-Team, aus dem nach den Deutschen Jugendmeisterschaften der eine oder andere sich Hoffnungen auf eine Teilnahme bei der Junioren -Weltmeisterschaft machen darf. Ergebnisse

 


Danke Anke - Anke Schläger schlägt (fast) alle.
Bei der Talentiade (Empacher-Cup) der Baden-Württembergischen Ruderjugend in Marbach am 8.11.2003 wetteiferten über 200 Nachwuchsruderer aus 16 Vereinen um die begehrten ersten drei Plätze in den Jahrgängen 89-92. Wer unter die ersten drei seiner Altersklasse kam, hatte sich damit ein Ticket nach Breisach zu einem Aufbaulehrgang des Landesruderverbands gesichert. Anke Schläger (Photo, Jg. 89) unterlag nur hauchdünn einer Konkurrentin und sicherte sich mit Abstand den zweiten Platz in dem Indoor-Wettbewerb, der neben dem obligatorischen 500m Ergowettkampf noch 10 andere anspruchsvolle Wettkampf-Stationen mit koordinativen, Ausdauer- und Schnellkraftfähigkeiten umfaßte. mehr

In the middle of nowhere - Zentrale Langstrecke am 23.11.2003 in Dortmund
Nicht nur Nina Wengert (Photo) mußte mit ihrer Partnerin Christine Meyer zur Kaderüberprüfung der deutschen Eliteruderer in Dortmund. Auf der sogenannten zentralen Langstrecke "schwitzten" außerdem Valentin Schätzlein und Ingo Euler auf den 6000m. Während für Ingo Euler das Siegen auf dieser Strecke schon seit Jahren zur Routine geworden ist, fanden sich die anderen Athleten der Stuttgarter RG im hinteren Mittelfeld wieder.  mehr
Langstreckentest am 16.11.2003 in Mannheim-Sandhofen 
Sand im Getriebe in Mannheim-Sandhofen? Unsere Trainingsmannschaft wollte bei der sechs Kilometer Kleinboot-Langstrecke in Mannheim-Sandhofen eine Übersicht über ihren derzeitigen Leistungsstand gewinnen. Eingangs des Wintertrainings ist das Ergebnis von Mannheim in erster Linie ein Referenzwert für die im März stattfindende Langstrecke in Breisach. Wer das Wintertraining konsequent durchzieht, sollte eine Verbesserung seiner Einer oder Zweier-Ohne-Leistung zwischen diesen beiden Langstrecken feststellen. Für einige Athleten ging es aber schon in Mannheim um die berühmte "Wurst". mehr